Veganes Rührei

Veganes Rührei

Ich lebe nun schon einige Jahre vegan und habe eigentlich nie das Bedürfnis gehabt, am Sonntagmorgen Rührei zu essen. Es hat mir nie gefehlt. Und dennoch wollte ich mal die verschiedenen Rezepte ausprobieren, die im Web so kursieren. Nun muss ich sagen: das ist schon ziemlich genial!
Selbst meine nicht-veganen Familienmitglieder sind begeistert. Und wieder habe ich etwas gefunden, um uns ein klein wenig glücklicher zu machen. Denn so ein „Rührei“ auf frisch gebackenem Brot – einfach lecker.

Veganes Rührei
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Kochzeit 10Minuten
Zutaten
  • 200 g Seidentofu
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1/4 TL getrockneter Kurkuma
  • 1 klitze-kleine Prise Kala Namak (vulkanisches Steinsalzmineral)
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Anbraten
  • evtl. etwas Schnittlauch
  • evtl. 2 bis 3 frische Tomaten, kleingeschnitten
  • evtl. 2 bis 3 getrocknete Tomaten, kleingeschnitten
Anleitungen
  1. Den Seidentofu in einem Sieb etwas abtropfen lassen
  2. Die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden
  3. Das Öl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebelringe anbraten
  4. Den Seidentofu dazugeben und leicht umrühren
  5. Langsam Kurkuma, Kala Namak, Pfeffer und Salz dazugeben und unter Rühren braten, bis eine Rührei-Konsistenz erreicht ist
  6. Wer mag, kann gern noch getrocknete oder frische Tomaten dazu geben und mit anbraten lassen
  7. Das "Rührei" auf Tellern anrichten und mit dem Schnittlauch dekorieren
Rezept Hinweise

Kala Namak

Das Gewürz wird traditionell in Indien verwendet, da es Bestandteil zahlreicher ayurvedischer Gerichte ist. Es ist dort in der Küche weit verbreitet und eine wichtige Zutat für Masalas und andere Speisen. Es ist reich an Mineralien, vor allem an Eisen. Das Mineral hat einen charakteristischen schwefligen Geruch der von Indern als der von hartgekochten Eiern beschrieben wird. Ich persönlich darf das Gewürz nur ganz, ganz vorsichtig verwenden, sonst schmeckt uns das nicht so sehr.

Foto: Heike Burch
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Veganer Schokoladen Brownie

Schokoladen-Brownie mit Zauberzutat

Brownies sind bei uns in der Familie und im Freundeskreis unglaublich beliebt. Je schokoladiger, desto besser. Und am liebsten essen wir diese warm. Vielleicht mit einer leichten Vanillesauce? Allein schon beim Schreiben läuft mir das Wasser im Mund zusammen und statt dieses Rezept zu tippen, würde ich gern in die Küche rasen… Aber jetzt wird erst einmal das Rezept für euch geschrieben.

Veganer Schokoladen Brownie
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Kochzeit 35Minuten
Zutaten
  • 275 g schwarze, gekochte Bohnen
  • 25 g Kakaopulver
  • 50 g Haferflocken
  • 150 g Agavensirup
  • 50 g Kokosöl
  • 2 TL Vanillepulver
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g dunkle Kuvertüre in Stückchen
  • 3 EL Ahornsirup
Anleitungen
  1. Die Bohnen abgiessen und in einem Sieb schön abspülen
  2. Alle Zutaten bis auf die Schokostückchen in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät kräftig durchmixen, die Haferflocken dürfen nicht mehr zu erkennen sein
  3. Schokostückchen dazugeben und mit einem Löffel unterheben
  4. Die Masse auf ein kleines Backblech oder in eine Springform giessen und bei 190 °C maximal 20 Minuten im Ofen backen
  5. Den Ahornsirup über den Kuchen giessen und gut abkühlen lassen und geniessen
Rezept Hinweise

Die Zauberzutat

Das Mehl wird hier durch die schwarzen Bohnen ersetzt, da diese nach dem Kochen ebenfalls eine mehlige Konsistenz annehmen. Achte beim Kauf der Bohnen also darauf, ob du sie noch kochen musst, denn für den Teig benötigst du die bereits gekochten! Sind sie roh gehst du wie folgt vor:
Lege die Bohnen für 12 Stunden in reichlich Wasser ein. Anschliessend garst du sie für 60-90 Minuten in frischem Wasser. (Quelle: reishunger.de)
Solltest du wie ich jede Menge Schoki vom Geburtstag oder Weihnachten übrig haben ist jetzt die perfekte Gelegenheit sie loszuwerden.

 

Rezept von der VeganRebellin | www.veganrebellin.ch
Foto: A_Lein von Fotolia
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Sonntags-Zopf

Sonntags-Zopf

Sonntag Morgen, die Sonne scheint, auf dem Frühstückstisch liegt frisches Obst. Und im Brotkorb? Wie wäre es mit einem Sonntags-Zopf? Ich lege dir ans Herz, probier es warm. Ein Gedicht!

Sonntags-Zopf
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Kochzeit 180Minuten
Zutaten
  • 500 g Zopfmehl
  • 1 1/2 bis 2 TL Salz
  • 2 TL brauner Zucker
  • 80 g pflanzliche Margarine (z.B. Alsan)
  • 1/2 Hefewürfel oder Trockenhefe
  • 300 ml Soja- oder Reismilch
Anleitungen
  1. Mehl, Zucker und Salz in einer grossen Schüssel vermischen
  2. In einem kleinen Topf Margarine flüssig werden lassen und die Soja- oder Reismilch dazugeben und handwarm erwärmen
  3. Die Hefe in die Flüssigkeit bröseln und rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat
  4. Milch-Gemisch zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten
  5. Den Teig etwa 2 bis 3 Stunden gehen lassen und anschliessend zum Zopf formen
  6. Deiner Kreativität sind beim Flechten keine Grenzen gesetzt, wenn du allerdings doch leichte Schwierigkeiten hast, separierst du drei Stränge und legst im Wechsel den äusseren Strang über den mittleren
  7. 3 EL Reismilch und ca. 1 TL Agavendicksaft verquirlen und anschliessend den Zopf damit bestreichen
  8. Bei 220 °Grad ca. 40 Minuten backen
Rezept Hinweise

Kein Zopfmehl im Haus?

Solltest du kein Zopfmehl haben, gerate nicht in Panik! Es gibt eine prima Alternative, die genauso super schmeckt und die du garantiert im Schrank hast. Dafür vermischt du 450 g des üblichen Weizenmehls mit 50 g Dinkelmehl (Verhältnis: 90/10). Der Zopf passt auch super zum Osterfrühstück.

von Vegan Cooking | vegancooking.ch
Foto: Printemps
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Löwenzahnhonig

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Kochzeit 120
Zutaten
  • 3 Hände voll Löwenzahnblüten
  • 1,5 L Wasser
  • 1 kg Zucker
  • Saft einer Zitrone
Anleitungen
  1. Löwenzahnblütenköpfchen ausschütteln, eventuell kleine Tierchen noch in die Freiheit entlassen
  2. Die sauberen Blüten in einen grossen Kochtopf legen und mit dem Wasser übergiessen
  3. Zitronensaft zugeben
  4. Das Ganze etwa 5 min aufkochen lassen
  5. Über Nacht zugedeckt stehen lassen
  6. Blüten durch ein Baumwolltuch absieben
  7. Zucker zugeben und aufkochen
  8. Den Sud so lange kochen lassen, bis der Sirup eine honigartige Konsistenz hat (beim Abkühlen wird der Sirup noch etwas fester)
  9. Den Sirup in ausgespülte und vorgewärmte Gläser randvoll abfüllen und sofort verschliessen
Rezept Hinweise

Haltbarkeit

Der Sirup hält sich etwa ein halbes Jahr. Sollte der Sirup irgendwann auskristallisieren, einfach im Wasserbad kurz erwärmen.

Heike

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Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen
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Kochzeit 45
Zutaten
  • 400 g Rhabarber
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 120 ml Pflanzenmilch
  • 100 ml Agavensirup
  • 1 TL Apfelessig
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 3 EL Rohrzucker
  • Puderzucker zum Bestäuben
Anleitungen
  1. Mehl, Salz, Backpulver und Vanille verrühren
  2. Öl, Pflanzenmilch (z. B. Reismilch), Essig und Agavensirup dazugeben und alles mixen
  3. Runde Springform (24 cm Durchmesser) einfetten oder mit Backpapier auslegen
  4. Teig in die Form laufen lassen, flach verteilen
  5. Rhabarber waschen und in Stücke schneiden
  6. Rhabarber auf dem Teig verteilen, eventuell etwas hineindrücken
  7. Etwas Zucker über den Rhabarber streuen
  8. Bei 180 °C (ohne Umluft) etwa 45 min auf der mittleren Schiene backen
  9. Mit Puderzucker bestäuben und warm oder kalt geniessen
Rezept Hinweise

Dazu passt…

…wunderbar Vanillesauce. Und wem der Kuchen zu sauer geraten ist, kann gerne etwas Ahornsirup darüber geben.

von Heike (nach einer Idee ihrer Schwester Renate)

Rhabarberkuchen

Rhabarber

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rüeblikuchen

Der Sonntagnachmittag kann kommen. Danke Ursi für das tolle Rezept. Sie bietet ganz wunderbare vegane Backkurse an und ich durfte bei ihr schon lernen, wie man Nougat herstellt, Pralinen füllt und Cremetorten komplett vegan macht. Termine findet ihr hier: Backen mit Ursi

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Kochzeit 60
Zutaten
  • 100 g Apfelmus (ca. 2 Äpfel)
  • 120 g Zucker
  • 340 g Rüebli (Karotten), geraffelt
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 1 Päckli Backpulver, 1/2 TL Zimt
  • 1 Msp. Nelkenpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Zitrone (Schale und Saft)
  • Puderzucker
  • 12 Marzipan-Rüebli
Anleitungen
  1. Äpfel schälen und klein schneiden und mit 1–2 EL Wasser weich kochen, dann pürieren
  2. Rüebli schälen und raffeln (mittlere Raffel)
  3. Zucker, Mehl, Backpulver, Mandeln, Zitrone und Gewürze mischen
  4. Apfelmus und Rüebli beifügen und alles miteinander verrühren
  5. Teigmasse in eine gefettete Springform füllen (24 cm Durchmesser)
  6. Bei 180 °C ca. 40–45 min auf mittlerer Schiene ohne Umluft backen
  7. Rüeblikuchen abkühlen lassen, aus der Springform nehmen, umdrehen, mit Puderzucker bestäuben und mit Marzipan-Rüebli dekorieren
Rezept Hinweise

Idee für Wanderausflüge

Rüeblikuchen in einer Kastenform (Cakeform) backen, evtl. auf Marzipan-Rüebli verzichten. Unterwegs lassen sich einfach Scheiben schneiden.

von Ursi Backen mit Ursi

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto
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Kochzeit 10
Zutaten
  • 200–250 g Bärlauch
  • 400 g Haselnüsse
  • 700 ml Olivenöl
  • Oder alternativ dazu:
  • 400 g Pinienkerne
  • 500 ml Olivenöl
Anleitungen
  1. Bärlauch waschen und vorsichtig trocken tupfen
  2. Nüsse mahlen (oder gemahlene Nüsse nehmen)
  3. Nüsse und Bärlauch gemeinsam pürieren
  4. Nach und nach das Olivenöl zugeben und weiter mixen (Die Menge des Öls bestimmt die Konsistenz des Bärlauch-Pestos)
  5. In kleine Gläser abfüllen, kühl und dunkel stellen
Rezept Hinweise

Verwendung

Dieses Pesto lässt sich wunderbar zu Pasta geniessen, schmeckt aber auch super als Brotaufstrich und ist hervorragend als Salatsaucenbasis geeignet. Und als Geschenk ist es bisher immer sehr gut angekommen. Tipp: Der Geschmack ist sehr intensiv, wer also noch etwas vorhat, kann ja eventuell etwas anderes essen.

von Heike

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto