Nussbraten

Ein Nussbraten ist so ziemlich das Leckerste, was man in der Winterzeit zu Rotkohl und Klössen essen kann. Hier ein Rezept von Claudia, die ich in der Facebook-Gruppe „Ich packe auf mein veganes Tellerchen….“ kennenlernen durfte.

Fleischfreier Hackbraten mit Nüssen
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Kochzeit 60Minuten
Zutaten
  • 100 g Sojaschnetzel
  • 1/2 l Gemüsebouillon
  • 1 Zwiebel
  • 1 Rüebli (Karotte)
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 150 g gehackte Haselnüsse
  • 1 trockenes Brötchen vom Vortag oder
  • 4 EL Semmelbrösel
  • 30 ml Hafersahne
  • 40 g Senf
  • 30 g Tomatenmark
  • 40 g Saitanpulver
  • 20 g Leinsamen, geschrotet
  • Petersilie
  • scharfes Paprikapulver
  • Kümmel
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Anbraten
Anleitungen
  1. Sojaschnetzel in der Gemüsebrühe etwa 10 Minuten einweichen, anschliessend ausdrücken
  2. Die Schnetzel mit der kleingehackten Zwiebel, dem Rüebli und den Knoblauchzehen anbraten
  3. Die Masse in eine grosse Schüssel geben
  4. Die Haselnüsse und die Semmelbrösel (alternativ das alte Brötchen) untermengen
  5. Hafersahne, Senf, Tomatenmark, Saitanpulver und den Leinsamen mit der Hand unterkneten
  6. Peterli und die Gewürze dazugeben und noch einmal schön kneten
  7. Einen grossen oder zwei kleinere Braten formen und diese in einer Bratpfanne scharf von allen Seiten anbraten
  8. Den Braten in einen gefetteten Bräter geben und diesen etwa 30 bis 45 Minuten bei 200 °C im Ofen braten
  9. Vor dem Schneiden ein paar Minuten warten, ganz frisch würde der Braten beim Schneiden etwas zerfallen
Rezept Hinweise

Tipp…

Ich mache immer gleich einen grössere Menge und gebe den Braten in eine Kasten-Kuchenform. Dann lässt sich der Braten gut stürzen. Auch kalt ist der Braten ein Genuss. Zu Rosenkohl, zu Rotkohl, zu Kartoffeln oder Thüringer Klössen ein Gedicht!

von Claudia Corlianò |Claudia bei Facebook
Foto von Kitty - Fotolia
3 Kommentare
  1. Veronika Neßling says:

    Ich habe diesen Braten am Wochenende mit Schwarzwurzeln und Kartoffeln gemacht, und heute den Rest verputzt. Das ist ein wirklich tolles Rezept, das ich garantiert noch oft nachkochen werde. Vielen Dank dafür! Etwas schwierig ist die Konsistenz des Bratens, er ist beim Schneiden trotz mehrminütigen Ruhens krümelig. Beim nächsten Mal probiere ich aus, die Zutaten stärker zu zerkleinern und etwas mehr Flüssigkeit unter den Teig zu kneten.

    Antworten
    • Heike
      Heike says:

      Liebe Veronika!

      Danke für das tolle Feedback 🙂 Schön, dass die der Nussbraten schmeckt. Berichtest du, wenn du die Konsistenz geändert hast?

      Liebe Grüsse von Heike

      Antworten
      • Veronika Neßling says:

        Hallo Heike!
        Auch wenn Ihr den Blog nun geschlossen habt, noch eine Rückmeldung zum Nußbraten: ich habe den erst jetzt noch mal gemacht (aus Mangel an gelegenheit) und mehr Flüssigkeit genommen. hat leider nicht zu einer verbesserten, weniger krümeligen Konsistenz geführt. Aber der Braten ist ja krümelig sehr lecker.

        Alles Gute und vielen Dank für die tollen veröffentlichten Rezepte!

        Liebe Grüße,
        Veronika

        Antworten

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