Kokosöl-Zahncreme – gesund und giftfrei

Ich habe nun ein ganzes Jahr nur mit dieser Zahncreme die Zähne geputzt.
Und was soll ich sagen: tiptop. Die Werte beim Zahnarzt sind genial, das erste Mal kaum Zahnstein und null Entzündungen und Löcher. Da muss ich erst über 40 werden, um das zu erleben.

Kokosöl-Zahncreme
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Stimmen: 3
Bewertung: 5
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Kochzeit 5min
Zutaten
  • 3 Teile natives Bio-Kokosöl
  • 1 Teil Natron (z. B. Kaisernatron)
  • 1 Teil Birkenzucker (Xylit)
  • evtl. reines ätherisches Öl
Anleitungen
  1. Das zimmerwarme Kokosöl mit einem Mixer schaumig schlagen
  2. Natron und Xylit unterrühren
  3. Wenn du magst, füge ein, zwei Tropfen reines ätherisches Öl dazu
  4. Täglich zur Zahnpflege anstelle einer herkömmlichen Zahnpasta benutzen
Rezept Hinweise

Tipp

Falls du Natron nicht verträgst, kannst du auch Heilkreide stattdessen nehmen.

von Heike
Foto: poplasen - Fotolia
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12 Kommentare
  1. Angelika says:

    Hallo und einen wundervollen guten Tag, liebe Heike _ ich bin die Mama von der Veganrebellin und möchte gerne das Rezept von der Kokos-Zahnpasta ausprobieren. Ich merke, ich tue mich schwer mit den Mengenangaben: 3 Teile Kokosöl sind das möglicherweise 3 TL und dann dazu 1 TL Natron und 1 TL Xylit oder ist es ganz anders gemeint?
    Ich danke Dir von Herzen für eine kurze Aufklärung _ hab einen schönen Tag und eine gute Zeit

    Herzliche Grüße aus Offenburg
    Angelika

    Antworten
  2. Heike
    Heike says:

    Liebe Angelika

    merci für die Frage. Nimm doch einfach 3 EL / 1 EL / 1 EL oder 300 g / 100 g / 100 g oder für den Anfang: 30/10/10
    Liebe Grüsse, Heike

    PS: Eine tolle Tochter hast Du!

    Antworten
    • Heike
      Heike says:

      Liebe Karin, das kommt eigentlich drauf an, wie warm oder kalt dein Aufbewahrungsplatz ist. Bei uns ist sie in etwa so cremig wie Margarine. Aber unser Bad ist auch etwas geheizt. Kokosöl hat einen sehr tiefen Schmelzpunkt, also etwa bei 21-25 °C wird es schon flüssig.

      Wichtig ist vielleicht, dass du das Kokosöl, wenn es fest ist, mit einem Mixer schaumig rührst, dann bekommt das feste Öl eine wunderbar cremige Konsistenz.

      Das Gleiche mache ich auch mit der Sheabutter, da klappt das auch ganz fantastisch 🙂 Schau mal hier: https://fuer-freunde.ch/Rezepte/pflegende-shea-olivenoel-massagecreme

      Liebe Grüsse,
      Heike

      PS.: einen schönen Blog hast Du! Glückwunsch.

      Antworten
  3. Karin says:

    Hallo Heike,

    vielen Dank für deine Antwort und für dein Kompliment.

    Ich bewahre die Zahnpasta in einem Bügelglas im (geheizten) Bad auf. Das mit dem aufschlagen sollte ich beim nächsten Mal ausprobieren. Danke für den Tipp.

    Den Link habe ich angeklickt und das Rezept hört sich echt fantastisch an. Könnte was für meinen Mann sein…er klagt öfter mal über trockene und juckende Haut nach dem duschen.

    LG von Karin

    Antworten
    • Karin says:

      Hallo Heike,

      kann ich die Pasta auch so machen, dass ich sie in eine Quetsch-Tube füllen könnte?

      Mein Männe will nämlich definitiv kein Glas.

      LG von Karin

      Antworten
      • Heike
        Heike says:

        Liebe Karin, das ist jetzt mal eine gute Frage.
        Grundsätzlich würde ich mal denken, ja, das ginge.
        Zu beachten gibt es aber Folgendes:
        Wenn das Kokosöl jedoch irgendwie wärmer als 24 °Grad wird, kann es sein, dass es flüssig wird. Dann ist das Konzept „Tube“ wohl weniger geeignet. Wenn Du unterwegs beim Campen bist und es mal unter 15 °C wird, kannst du Kokosöl quetschen auch vergessen.
        Der Umstieg auf Alternativen führt uns auch immer wieder zu den alt hergebrachten Techniken, die ohne Chemie, ohne grosse Technik und Konsistenzgeber auskommen. Mit allen gesundheitlichen und ökologischen Vorteilen und auch allen komfort-bedingten Nachteilen. Ich persönlich schätze das sehr, aber da muss jeder selber entscheiden, wie weit er gehen will.

        Lass uns mal wissen, wie es bei dir weitergeht. Vielleicht ist ein Pumpspender etwas?
        Liebe Grüsse aus der «Für Freunde»-Küche
        Heike

        Antworten
  4. Karin says:

    Hallo Heike,

    danke für deine Antwort.

    Ich habe so eine ähnliche Paste gefunden…mit Kokosöl. Und ich habe festgestellt, dass es zutrifft, was du hier beschreibst. Sie ist zwar pastös, lässt sich aber nicht gut rausquetschen. da muss ich dann einfach noch mal schauen, ob ich etwas finde, damit mein Mann das dann auch ohne Kommentar verwenden kann. Schau´n wir mal…

    Das mit dem flüssig ist eigentlich kein Problem, weil ich eine Quetschtube von GoToob habe und die ist so tropfdicht, da dürfte nichts verloren gehen. Habe ich getestet, weil ich wissen wollte, ob das so stimmt.

    Ich persönlich mag ja die Variante mit dem Gläschen und mal sehen, vielleicht überzeuge ich meinen Männe diesbezüglich noch einmal.

    Ich jedenfalls mag meine selbst gemachte Paste sehr gerne und bleibe dabei. Ach wenn es nicht so komfortabel und einfach wie aus der Tube ist.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

    LG von Karin

    Antworten
    • Heike
      Heike says:

      Liebe Karin,

      das mit dem Flüssigwerden ist „eigentlich“ kein Problem. Nur setzen sich dann Natron und Xylit ab und dann muss beim Erkalten stets geschüttelt werden, damit man nicht oben Kokosöl und unten dann nur Natron und Xylit sind.
      Liebe Grüsse!
      Heike

      Antworten

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  1. […] Gläschen selbstgemachte Kokosöl-Zahncreme (Rezept und Infos […]

  2. […] findest du das Rezept und berichte doch mal, wie es dir mit dieser Zahncreme ergangen […]

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